Im Waveboard verschmelzen die Bewegungen aus Surfen, Snowboarden und Skateboarden zu einem einzigartigen Fahrerlebnis. Im Gegensatz zum Skateboard berühren die Füße beim Fahren nie den Boden. Nach dem ersten Abstoßen bewegen Streetsurfer ihr Board durch regelmäßige Wellen- und Drehbewegungen der Hüften und Beine.
Möglich ist diese Art der Fortbewegung durch die einzigartige Konstruktion der Waveboards. Ein normales Skateboard besteht aus einem zweispurigen Brett mit vier Rollen. Im Gegensatz dazu besteht das Waveboard aus zwei einspurigen Fußplatten, die durch einen kurzen gefederten Stab miteinander verbunden sind. Diese Platten lassen sich gegenläufig um die Längsachse drehen. Die zwei an den Platten angebrachten Rollen, lassen sich um 360° schwenken. Die schwenkbaren Rollen ermöglichen vollständige Drehungen und lässiges Driften während der Fahrt.
Hört sich kompliziert an? Ist aber schnell und einfach zu erlernen. Eine Viertelstunde genügt, um die erste Welle zu reiten. Wer erst einmal die Balance auf den zwei Rollen halten kann, bewegt sich durch den Schwung der Hüften schnell alleine fort. Gebremst wird entweder durch einfaches Abspringen oder, für die Geübteren, durch einen engen Schwenk. Für die Cracks sind Tricks wie Ollies oder das Grinden ein besonderer Kick. Beim Abspringen hat das Waveboard gegenüber dem Skateboard den cleveren Vorteil, dass es aufgrund seiner einspurigen Achse schnell zum Stehen kommt und seinen Fahrern nie „davonläuft“: Es bleibt einfach in Reichweite liegen!
