Wirkungen

Auf einem Skateboard kann fast jeder stehen und ein wenig fahren. Interessant wird Skateboarden erst, wenn die wildesten Tricks damit absolviert werden könnten. Beim Inlinesport drohen eher unsichere Fahrer regelmäßig nach vorne und aufs Kinn zu fallen. Kleine Steine auf dem Schulhof werden zur Sturzgefahr.

Streetsurfen ist anders. Es fördert das Gleichgewichtsgefühl vom ersten Moment an. Das Gefühl des Dahingleitens ist ein großes Erfolgserlebnis. Kleinere Steine sind für das Waveboard kein Problem. Es passiert nicht selten, dass der Workshopleiter oder die Lehrkraft kleine Trinkpausen einleitet, da gerade ungeübte Sportler so konzentriert fahren, dass sie das Trinken gerne vergessen.

Streetsurfing verbessert Koordination, Geschicklichkeit und Kraft und verbindet dies mit jeder Menge Spaß. Es werden Muskelpartien beansprucht, die im normalen Schulalltag selten zum Einsatz kommen. Das Fahren auf dem Waveboard fördert die Bein-, Po- Rumpfmuskulatur und regt den Kreislauf an. Weil die Fahrer die Balance auf den zwei Rollen halten müssen, verbessert sich ihr Gleichgewichtsgefühl und die Wahrnehmung des Körpers. Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit werden stimuliert. Defizite werden vermieden, gemindert oder aufgeholt. Nach dem Sport mit dem Waveboard ist die Körperhaltung bei vielen Kindern deutlich aufrechter, lockerer, weniger starr in den Gelenken.

Kein Wunder, dass auch Schwimmnationaltrainer Dirk Lange, das Waveboard in seinen Trainingsplan integriert hat. „Streetsurfing stärkt die Rumpfmuskulatur, fördert Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit. Fähigkeiten, die meinen Schwimmern das Siegen erleichtern werden. Das Waveboard bringt außerdem Abwechslung in den Trainingsplan und macht allen Beteiligten Spaß.“